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Bei der Bundestagswahl 1961
trat Brandt erstmals als
Kanzlerkandidat seiner Partei
gegen Konrad Adenauer an.
Die SPD legte zwar deutlich
zu, zur Regierungsübernahme
reichte es jedoch noch nicht.
1964 übernahm er als
Nachfolger des verstorbenen
Erich Ollenhauer den
Bundesvorsitz der
Sozialdemokratischen Partei
Deutschlands, den er bis
1987 innehatte. Bei der
Bundestagswahl 1965
unterlag er Bundeskanzler
Ludwig Erhard, woraufhin er
sich enttäuscht
vorübergehend von der
Bundespolitik zurückzog und
eine weitere
Kanzlerkandidatur
ausschloss.
Nach dessen Rücktritt 1966
wurde Kurt Georg Kiesinger
(CDU) zum Bundeskanzler
gewählt, der eine Große
Koalition mit der SPD bildete.
Willy Brandt trat von seinem
Berliner Amt zurück und
übernahm das Amt des
Außenministers und
Vizekanzlers.
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