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Es wird Gerhard Schröder
zugeschrieben, dass er zu
Beginn seiner ersten
Amtszeit im Februar 1999 die
Ansicht geäußert habe, zum
Regieren brauche er "BILD,
BamS und Glotze“. Wie kein
Kanzler vor ihm, verlässt sich
Schröder auf seine
Wirkungen in den Medien und
seine hohe öffentliche
Popularität, die in den
Meinungsumfragen immer
weit vor der seiner Partei
liegt.
Schröder erhielt den
Deutschen Medienpreis 2000
in Baden-Baden.
Im März 2004 belegte
Schröder die Bild-Zeitung und
andere Erzeugnisse des
Axel-Springer-Verlags
allerdings mit einem Interview-
Boykott, weil sie nach seiner
Ansicht zu einseitig über die
Regierungsarbeit berichteten.
Diese werteten den Boykott
als Einschränkung der
Pressefreiheit.
Neben seiner von vielen als
charismatisch angesehenen
Ausstrahlung, versuchte er
auch durch gezielte
Schlagwortbildung wie Neue
Mitte, Basta! oder der Politik
der ruhigen Hand sein Bild in
der Öffentlichkeit zu
beeinflussen. Eine
Lieblingsfloskel ist auch "...ist
gar keine Frage!".
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