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Auch nach seinem Rücktritt
vom Amt des Bundeskanzlers
blieb Brandt politisch
weiterhin äußerst aktiv: 1976
wurde er Präsident der
Sozialistischen Internationale
(bis zum 15. September
1992), 1979 Mitglied des
Europäischen Parlaments
(bis zum 1. März 1983).
Am 15. November 1978 erlitt
Brandt einen Herzinfarkt.
Im April 1977 trug
Weltbankpräsident Robert
McNamara Brandt den
Vorsitz der „Unabhängigen
Kommission für Internationale
Entwicklungsfragen“ (Nord-
Süd-Kommission) an. Nach
fast drei Jahren Beratungen
legte die Kommission am 12.
Februar 1980 in New York
ihren Nord-Süd-Bericht vor,
der allgemein als „Brandt-
Report“ bekannt wurde.
Am 7. Juli 1979 kamen
Brandt und der
österreichische
Bundeskanzler Bruno Kreisky
in Wien mit
Palästinenserführer Jassir
Arafat zu einem umstrittenen
Meinungsaustausch
zusammen. Am 15. Oktober
1984 traf Brandt sich auf
Kuba mit Staatspräsident
Fidel Castro. Im selben Jahr
traf Brandt sich auch mit
Deng Xiaoping und Michail
Gorbatschow. Am 19.
September 1985 kam er in
Ost-Berlin zu Gesprächen mit
dem DDR-
Staatsratsvorsitzenden Erich
Honecker zusammen.
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