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Bei der Bundestagswahl 1976
trat er erstmals als
Kanzlerkandidat seiner Partei
an. Die CDU/CSU verfehlte
die absolute Mehrheit mit
48,6 % der Stimmen nur
knapp. Das war das bis
dorthin zweitbeste
Wahlergebnis. Kohl trat nach
der Wahl als
Ministerpräsident zurück und
wurde Fraktionsvorsitzender
der CDU/CSU-Fraktion im
Deutschen Bundestag in
Bonn. Sein Nachfolger als
Ministerpräsident wurde am
2. Dezember 1976 Bernhard
Vogel. Nach der verlorenen
Wahl fasste die CSU den
Kreuther Trennungsbeschluss
zur Aufhebung der
Fraktionsgemeinschaft mit
der CDU, Kohl konnte jedoch
gegen den CSU-Vorsitzenden
Franz Josef Strauß die
Fortführung durchsetzen. Bei
der Bundestagswahl 1980
musste er dafür Strauß den
Vortritt bei der
Kanzlerkandidatur lassen. Da
Strauß jedoch nach der
verlorenen Wahl
Ministerpräsident in Bayern
blieb, war Kohl weiterhin
Oppositionsführer.
Kohl war von 1976 bis 2002
Mitglied des Deutschen
Bundestages.
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