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Nach Ende des Zweiten
Weltkrieges war er 1949
Vorsitzender des
Parlamentarischen Rates.
Am 15. September 1949
wurde er vom Deutschen
Bundestag mit einer Stimme
Mehrheit (inklusive seiner
eigenen) zum ersten
Bundeskanzler der
Bundesrepublik Deutschland
gewählt. Die entscheidende
Stimme in diesem Wahlgang
stammte dabei vom
Bayernpartei-Abgeordneten
Johann Wartner, der sich
dem Beschluss seiner Partei
widersetzte und - wie er kurz
vor seinem Tode bekannte -
als wohl einziger Oppositions-
MdB für Adenauer stimmte.
Das Amt hatte er bis zu
seinem Rücktritt am 16.
Oktober 1963 inne.
Adenauer war von 1950 bis
1966 Vorsitzender der CDU.
Zeitweise, von 1951 bis 1955,
bekleidete er zusätzlich das
Amt des Außenministers.
Grundlage seiner Politik war
die strikte Westorientierung
der Bundesrepublik
Deutschland (Magnet-
Theorie); dadurch wurde
einerseits die Integration mit
Westeuropa möglich (siehe
Europäische
Wirtschaftsgemeinschaft,
Wirtschaftswunder),
andererseits machte der
Konfrontationskurs gegenüber
der damals stalinistisch
beherrschten DDR eine
Teilung Deutschlands
unvermeidlich.
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