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Angela Merkel war in keiner
der Oppositionsgruppen der
ehemaligen DDR vor der
Wende aktiv. Während der
Wende 1989 wurde sie
Mitglied in der Partei
Demokratischer Aufbruch
(DA), später deren
Pressesprecherin.
Nach der Volkskammerwahl
von 1990 übernahm sie das
Amt der stellvertretenden
Regierungssprecherin der
letzten Regierung der DDR
unter Ministerpräsident Lothar
de Maizière. Im August 1990
wurde sie durch die Fusion
des DA mit der CDU der DDR
Mitglied der
Christdemokraten. Im
Dezember wurde Merkel als
Direktkandidatin in den
Bundestag gewählt. Im
Kabinett von Helmut Kohl
wurde Angela Merkel im
Januar 1991
Bundesministerin für Frauen
und Jugend. Im Dezember
desselben Jahres wurde sie
auch zur Stellvertretenden
Bundesvorsitzenden der CDU
Deutschlands gewählt. Von
Juni 1993 bis Mai 2000 war
sie außerdem
Landesvorsitzende der CDU
in Mecklenburg-Vorpommern.
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